Modernste Selbstverteidigung aus Israel
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Kurs beim DRK Triberg

Vom Verband des Krav Maga DEFCON, und unter der Schulleitung von Falk Berberich, fanden sich am Samstag, den 4. Juli 2015 trotz großer Hitze haben 15 tapfere Rot-Kreuz-Mitglieder zum “Modul I für Rettungsdienste / Feuerwehr” zusammen.
Drei motivierte und erfahrene Trainer der Sportschule VS(Birgit Uhl, Rey Castano und Patrick Müller) standen hierfür gerne bereit.
Start war der Theorieteil, bei dem die Kursteilnehmer auf mögliche Gefahren hingewiesen und vorbereitet wurden, die ihnen bei ihrer Rettungs-Tätigkeit unterkommen können. So wurden verschiedene Szenarien durchgesprochen, wie z. B. deeskalierendes Verhalten in Konfliktsituationen, Körpersprache, Kommunikation, Sicherheit für sich und andere, u.v.m. Auch die rechtliche Komponente wurde hier näher erläutert.

Anschließend wurde in die kühle Sporthalle des Gymnasiums gewechselt, die der Bereitschaftsleiter Thomas Blum organisiert hat.
So mussten die Retter/-innen in ihrer Sicherheitskleidung zwar trotzdem schwitzen, doch der größten Hitze konnte man so entkommen.
Nachdem die “Rotkreuzler” erst Übungen defensiver und deeskalierender Art trainierten, ging die Praxis in offensivere Techniken über, bei der Schläge, Tritte, Lösen von Griffen, Würger und ähnliches Inhalt waren.
Motiviert und angeregt wurden die Techniken aufgenommen und trainiert, und die Trainer konnten sich intensiv auf ihre neugierigen und aufgeschlossenen Schüler einstellen.

Zur Mittagspause wurde die fröhliche Mannschaft inkl. der Trainer vom Vorsitzenden Georg Wiengarn in sein Best Western Hotel zu sehr leckeren “Spaghetti Bolognese”eingeladen. Satt und mit runden Bäuchen wurde die Schlussphase und das eigentliche Highlight eingeleitet. Beim sogenannten “Model-Mugging” konnten die Teilnehmer paarweise ihre neu erworbenen Kenntnisse unter Beweis stellen.
“Model-Mugging” ist fingierter Überfall, bei dem ein Trainer (aus Sicherheitsgründen in einen Vollschutz-Anzug), den / die Schüler in eine Stress-Situation bringt , diese eskalieren lässt, und so ein angemessenes Verhalten des Angegriffenen provoziert.

So mussten sich die Schüler einer ungekannten Situation stellen und wurden auf Leib und Nieren von den erfahrenen Trainern auf Team-, Reaktions- und Entscheidungsfähgkeit geprüft. Das Rollenspiel wurde mit dem iPad mitgefilmt und so konnten sich die “Gemuggten” das Szenario nochmals in Ruhe anschauen und wurden auf Fehler und Stärken gleichermaßen hingewiesen. Alle waren über diese neue Erfahrung (und teilweise auch über sich selbst) erstaunt und zwei Teams haben sich sogar begeistert in ein zweites Mugging getraut.

Trotz der schwülen Hitze haben alle Teilnehmer super mitgemacht und viel gelernt. Abgesehen vom “Selbstverteidigungs-Aspekt” hat dieser Kurs die Gruppe näher zusammengebracht. So war der Tag für alle Beteiligten ein schönes Erfolgserlebnis.
Thomas Blum hat nach Kursende sogar schon an ein Modul II gedacht – natürlich erst im Herbst, wenn es etwas kühler ist – wurde mit einem Augenzwinkern hinzugefügt.

Triberg_DRK

Alles in allem eine nette Truppe, die man gerne wieder trifft.

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